Mit dem Zug vom Hbf. Rostock um 09:19 Uhr an der Bahnhaltestelle „Scharstorf“ ankommend – begann unsere Wanderung entlang der Bahngleise in nördliche Richtung bis zum Beginn des kleinen Waldgebietes nördlich des Dorfes „Dolgen“.
Wir folgten dem Waldweg direkt an den „Dolgener See“ – der Weg endete an einem Maisfeld, dessen Randstreifen zu unserer Freude abgemäht war – und wir ungehindert bis zum ersten Ziel: dem „Peperberg“ [55,5 m ü.NN] aufsteigen konnten.
Hier hatten wir einen herrlichen Rundblick über den langgestreckten – aber schmalen See [Länge: 2,95 Km, Breite: 200 m, Tiefe 5,2 m].
Von hier ging es über Wiesen und Hügel westlich bis zur Straße zum Dorf „Kankel“, wo uns ein kleiner Regenschauer aufhielt. Weiter über die Straße durch „Sabel“ und den „Autobahntunnel“ unter der A 20 erreichten wir vor „Friedrichshof“ die gute Badestelle des „Hohensprenzer See“, wo wir unsere Mittagspause aus dem Rucksack einnahmen.
Wir sahen uns noch die Gaststätte „Herrenhaus Friedrichshof“ an, wo wir bei der „Herbstwanderung“ sicherlich unsere Mittagspause machen werden.
Nun ging es zurück durch Friedrichshof über den anderen „Autobahntunnel“ der A 20 wieder an den „Dolgener See“, wo wir einen Uferweg nur bis zur Badestelle an der Feriensiedlung fanden und dann an einem Moorgraben leider umkehren mussten.
Zurück auf die Straße bis Striesdorf und dann nördlich nach Dolgen, wo es dann durch den Wald bis an die Bahnstrecke und dann den gleichen Weg zurück zur Bahnhaltestelle “Scharstorf“ ging. Um 15:40 Uhr erreichten wir den Zug zurück nach Hbf.-Rostock.
Leider war es wettermäßig nicht möglich, zu baden (zu kalt) – was eigentlich geplant war. Schade.
Wir wollen diese Wanderung auch zu den Jahreszeiten „HERBST“, „WINTER“ und „FRÜHJAHR“ noch durchführen
Menorca gilt noch immer als der stille Gegenpol zur großen Schwesterinsel Mallorca – ursprünglicher, entspannter und landschaftlich außergewöhnlich reizvoll. Eine Wanderreise über die Baleareninsel verbindet mediterrane Natur, kulturelle Vielfalt und eindrucksvolle Küstenpanoramen auf besondere Weise.
Ausgangspunkt vieler Entdeckungen ist das britisch-kolonial geprägte Mahón, die heutige Inselhauptstadt. Der zweitgrößte Naturhafen Europas, elegante Kolonialbauten und die typisch englischen Einflüsse verleihen der Stadt ein unverwechselbares Gesicht. Kleine Plätze, Markthallen und Uferpromenaden laden zum Verweilen ein.
Im Westen der Insel beeindruckt Ciutadella mit ihrem historischen Stadtkern. Hier spiegeln sich die verschiedenen Herrscherdynastien Menorcas wider: gotische Paläste, barocke Kirchen und mediterrane Adelshäuser erzählen von spanischen, arabischen und europäischen Einflüssen vergangener Jahrhunderte.
Ein Höhepunkt jeder Wanderreise ist die sogenannte „Königswanderung“ von Santo Tomás zur Mitjana-Bucht. Der Weg führt über 21km entlang schattiger Pinienwälder, steiler Klippen und türkisfarbener Badebuchten. Die Cala Mitjana zählt im internationalen Ranking regelmäßig zu den schönsten Buchten und Stränden Europas – ein Naturparadies mit kristallklarem Wasser und feinem weißen Sand.
Ganz im Norden präsentiert sich Menorca dagegen rau und ursprünglich. Am Cap de Cavalleria eröffnet sich eine spektakuläre Küstenlandschaft mit schroffen Felsen, weitem Meerblick und einem der markantesten Leuchttürme der Balearen. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltet dieser Ort eine beinahe magische Atmosphäre.
Menorca überzeugt Wanderfreunde durch gut ausgebaute Küstenwege, abwechslungsreiche Landschaften und eine wohltuende Ruhe fern großer Touristenzentren. Die Insel verbindet Naturerlebnis, Kultur und Erholung auf harmonische Weise.
Fazit: Menorca ist die attraktivere, ruhigere Schwesterinsel Mallorcas – ideal für Reisende, die das authentische Mittelmeer suchen und die Schönheit der Natur Schritt für Schritt entdecken möchten.